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Wir besuchen die Ausstellung „TUHH“ hautnah

Die Studenten der TUHH haben an verschiedenen Projekten gearbeitet, die sie Kindern vorstellen. Wir haben uns angeschaut, was sie gebaut haben und Experimente gemacht. Vielleicht haben einige von uns Lust, später auch an der TUHH zu studieren.

Präsentationen zur Forscherfrage des 3. Jahrgangs

“Denken heißt forschen, untersuchen, umdrehen, prüfen und ergänzen mit dem Ziel, etwas Neues zu finden oder etwas bereits Bekanntes in einem neuen Licht zu sehen – kurz, es heißt Fragen stellen.”

(John Dewey)

Am Donnerstag, den 20.04.2017 war es endlich soweit: Nachdem die Drittklässler vier Wochen lang intensiv an ihrer persönlichen Forscherfrage gearbeitet haben, sollten die Ergebnisse am Nachmittag den Eltern, Geschwistern, Großeltern und Lehrerinnen präsentiert werden. Dazu hat jedes Kind am Schulvormittag seinen eigenen Präsentationstisch für den Nachmittag vorbereitet. Die Aufregung und das Lampenfieber war groß!

Doch das Lesen, die Internetrecherche, das Befragen von Experten, Experimentieren, Diskutieren, Protokollieren, Modelle bauen, Kleben, Basteln, Malen und Proben hatte sich gelohnt.

An den Präsentationstischen der Kinder kam es zu angeregten Gesprächen und oft durfte man staunen über das Selbstbewusstsein der Drittklässler, ihr Ideenreichtum und das Sachwissen, welches sie sich selbständig angeeignet hatten. Die gelben Jekawa-Hefte auf den Tischen gewährten den Besuchern zudem Einblicke in die ganz individuellen Wege des Forschens.

Einige Drittklässler waren sogar so mutig, ihr Thema und ihre Erkenntnisse auf der Bühne der Alsterperle in Form einer Aufführung oder eines Bildervortrags zu prä-sentieren.

Mit diesem Ausstellungsnachmittag wurde das Projekt „Forscherfrage“ der 3. Klassen offiziell beendet. Aufgrund der vielen stolzen, erfüllten und berechtigterweise auch müden Schülergesichter, in die ich am Abend blickte, wage ich aber zu hoffen, dass die Erfahrung der Kinder – etwas aus eigener Kraft und mit eigenem Antrieb geschafft und gelernt zu haben – auch der Anfang für etwas Neues sein wird…

Svenja Kahm

 

Die Bildergalerie

Projektwoche (Jekawa-Jeder kann was) vom 03.04. – 07.04.17

Endlich wieder Projektwoche haben viele Kinder und Lehrerinnen gedacht und sich schon lange vorher darauf vorbereitet.

Am Montag trafen sich alle Schülerinnen und Schüler und alle Lehrerinnen in der Alsterperle zu unserer  gemeinsamen Auftaktveranstaltung. Am Eingang bekamen alle Kinder eine Feder aus Papier und setzten sich auf die ausgewiesenen Plätze. Frau Bohne begrüßte die einzelnen Jahrgänge und führte uns in die Jekawa – Woche ein, indem sie zusammen mit anderen Kolleginnen ein Objekt in Augenschein nahm und dazu Fragen formulierte.

Im Anschluss daran las Frau Paarmann das Buch vom kleinen Raben vor, der eine bunte Feder gefunden hatte. Nach dieser Einführung blendeten die Lehrerinnen ein Bild von Marc Chagall ein und forderten die Kinder auf, eine Frage zu dem Bild zu formulieren.  Die Feder mit der Frage gaben die Kinder beim rausgehen den Lehrerinnen und bekamen dafür eine Echte Feder, die sie sich in ihr Jekawa Buch klebten. Die Fragen wurden im Eingangsbereich aufgehängt und das Bild von Marc Chagall stand daneben.

Diesmal fanden in den jeweiligen Jahrgängen Themen für Jekawa statt.

In der Vorschule wurde der  Punkt untersucht sucht und geschaut, wo man diesen überall finden kann, welche Bücher es dazu gibt und was man alles damit machen kann. Es entstanden wunderbare Fotos und Zeichnungen.

Im Jahrgang 1 forschten die Kinder zum „Wir“ und fanden dazu verschiedene Zugänge.

Der Jahrgang 3 ist der Jahrgang,  in dem die Kinder über einen längeren an ihrer Forscherfrage arbeiten. Diese Fragen hatten z.B. Themen wie: „Weltall, Entstehung, Tiere, Sport, Krankheiten“ und vieles mehr. Manche Kinder benutzten den PC Raum, die Bibliothek, den Nawi – oder Kunstraum. In den Räumen saßen Elternexperten und unterstützen die Kinder bei den Forschungen.

Im Jahrgang vier forschten die Schülerinnen und Schüler zum Thema Hamburg. Dabei ging es  u.a. um den großen Brand, die Entstehung von Hamburg und die Errichtung von einzelnen Gebäuden.

Am Freitag konnten alle Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse dieser Woche in der Alsterperle bestaunen.

Gemeinsam ließen wir die Woche mit unserem Alsterredder – Lied ausklingen.

 

Projektwoche vom 3. bis 7. April: Jekawa – Jeder kann was!

Liebe Eltern!

In der kommenden Woche, vom 3. bis 7. April 2017 findet unsere diesjährige Projektwoche statt:

Jekawa – Jeder kann was!

Unsere Schülerinnen und Schüler sind neugierig, sie entdecken gerne und lernen begierig. Die Begabungen sind unterschiedlich, wie die Kinder selbst. Wir haben neben unseren Jekawa-Stunden im Unterricht nun eine ganze Woche Zeit für forschendes Lernen und wollen die Kinder fördern, ihre Interessen herausfordern und ihre vielleicht ungenutzten Potentiale weiter aufdecken. Es gibt Raum für vielfältige Lernprozesse und kreative Tätigkeiten. Die Lehrerinnen jeder Klassenstufe bereiten Aufgaben, Anregungen und Lernumgebungen vor, die die Kinder dabei unterstützen, ihren individuellen Lernweg zu gehen und eigene Problemlösungen zu finden. Wir fördern ihre Selbständigkeit und ihre Ideen:  Projektwoche vom 3. bis 7. April: Jekawa – Jeder kann was! weiterlesen

Einweihung des Nawi-Raumes

Hurra, hurra – der Nawi-Raum ist da!

Dort wo im letzten Schuljahr noch mittags gegessen wurde, kann nun nach Herzenslust geforscht, entdeckt, ausprobiert und sogar gekocht und gebacken werden.

Der Neubau mit seiner „Alsterperle“, die uns sowohl Platz für Aufführungen, Schulfeste, Vorträge und die Streitschlichtung bietet, beherbergt seit dem neuen Schuljahr auch die Mensa.

Dadurch ist in der alten Mensa, der ursprünglichen Schulküche, ein Freiraum ent-standen, auf den sich insbesondere alle Sachunterrichtslehrerinnen schon sehr gefreut haben: Durch unsere Vierzügigkeit war es manchmal in der Vergangenheit etwas schwierig, materialaufwendigere Sachunterrichtsthemen wie z.B. „Magnetismus“ oder „Strom“ zeitgleich im Jahrgang zu unterrichten. Das Material ist zumeist nur im Klassen-satz vorhanden und musste, verbunden mit zahlreichen Absprachen, zwischen den Klassen ausgetauscht und von Klassenraum zu Klassenraum weitergegeben werden.

Mit dem neuen Raum entstand die Idee, hier durch die Einrichtung eines Nawi-Raumes Abhilfe zu schaffen.

Alle Sachunterrichtsthemen, die überwiegend durch Experimente erarbeitet werden (Schwimmen und Sinken, Luft, Feuer, Licht und Schatten, Strom, Magnetismus und Brücken bauen), können nun in unserem neuen Nawi-Raum zeitgleich von allen vier Klassen eines Jahrgangs bearbeitet werden. Die Materialien für die Schüler werden dafür vom Lehrerteam gemeinsam in nummerierte Boxen aufgeteilt, die sich jedes „Forscherteam“, bestehend aus vier Kindern, an seinen Tisch holt.

Über einen Belegungsplan ist sichergestellt, dass in einem festgelegten Zeitrahmen nur ein bestimmtes Thema im Nawi-Raum bearbeitet wird und die Klassen feste Forscher-zeiten dort haben.

Am 17. Und 18. November durften die Klassensprecher bzw. Botschafter der Klassen den neuen Fachraum einweihen. In altersgemischten Teams führten die Schüler spannende Experimente zu unseren Nawi-Themen durch und es war eine große Freude, ihnen beim Ausprobieren, Diskutieren, gegenseitigen Helfen, Staunen und Erklären zuzuschauen.

Viele weitere Klassen werden den „neuen“ Raum, der auch eine Kochzeile beherbergt, im November und Dezember im Rahmen des vorweihnachtlichen Plätzchenbackens nutzen, bevor es dann im Januar wieder vorwiegend um das Forschen und Experimentieren gehen wird.

Svenja Kahm

Ferien in der GBS

Während der Schulferien haben sich die Kinder intensiv mit den Elementen „Erde, Wasser und Luft“ beschäftigt. Im Schulgarten, im Wald und an der Alster wurde gewerkelt, geforscht, gebastelt und experimentiert. Dabei sind interessante Kunstwerke aus unterschiedlichsten Materialien entstanden.

Wetter.Wasser.Waterkant.2016

…so hieß das Thema der Bildungswoche, die vom 26. bis 30. 09.2016 für Hamburger Schüler stattfand.
Im Rahmen dieser Bildungswoche wurde ein vielfältiges, interaktives und kostenfreies Programm für Kinder zu den Themengebieten Wetter, Klima und Klimaveränderung angeboten. Überwiegend fanden die Veranstaltungen in der HafenCity Hamburg statt …

In unserem Fall hatten wir das große Glück, dass die gewünschten Referenten so flexibel waren, und unseren dritten Jahrgang mit immerhin knapp 100 Schülern bei uns in der Schule besuchten, um ihre Vorträge zu halten. Das ersparte uns eine lange Fahrzeit und natürlich auch die Fahrtkosten.

Aufmerksam und durch das aktuelle Sachunterrichtsthema „Wetter“ auf die Vorträge eingestimmt, folgten die DrittklässlerInnen zuerst den spannenden Berichten von Dr. Dirk Notz vom Max-Planck-Institut für Meteorologie. Er erzählte den Kindern anhand von sehr eindrucksvollen Bilden und Videosequenzen gut verständlich über seine Arbeit als Polarforscher, aufschlussreiche Funde im Eis und die Ausrüstung, die man bei der Arbeit am Nordpol benötigt. Mit einer Engelsgeduld wurden dabei alle Fragen der SchülerInnen ausführlich beantwortet.

Nachdem die Kinder sich in der Pause ausgetobt und gefrühstückt hatten, übernahm Frank Böttcher das Mikrophon im 2. Teil des Vormittags. Der Wettermoderator nahm die Kinder mit viel Enthusiasmus mit auf eine eindrucksvolle Reise um die Erde und ihre extremen Wettererscheinungen. Dabei lernten die Kinder die Spitzenreiter in puncto Kälte, Wärme, Trockenheit, Nässe und Wind kennen. Das größte Hagelkorn der Welt konnte bewundert werden und wir kamen dem Geheimnis des Wüstengeckos auf die Spur, der sich auf eine phantastische Art und Weise an seinen trockenen Lebensraum angepasst hat (können die Kinder Ihnen erklären ). Doch auch nachdenklich machende Aspekte des Klimawandels wurden angesprochen und anhand des Schicksals der Eisbären, deren Jagdgründe zunehmend dahinschmelzen, deutlich gemacht.

Beide Referenten sind mit deutlich erkennbarer Liebe und Begeisterung für ihren Beruf vor die SchülerInnen getreten und haben so spannend, authentisch und humorvoll berichtet, dass die 120 Minuten Vortragszeit im Fluge vergingen.

Svenja Kahm