Gefangen in der Wildnis

Wir wollen euch über die GBS-Abschlussfahrt der 4. Klassen vom 27. Mai auf den 28. Mai berichten.

Zuerst sind wir mit einem Bus nach Mölln gefahren. Mölln ist eine Kleinstadt östlich von Hamburg. Es gab viel Stau, und deshalb kamen wir 45 Minuten zu spät an.

Unser Lager lag mitten im Wald.

Wir mussten daher erst einmal ein bisschen unser Gepäck schleppen.

Wir hatten das Gefühl, wir sind gefangen in der Wildnis. Zuerst hat uns Ingo (der Leiter der Herberge) alles gezeigt. Wenn wir in den  Wald wollten, mussten wir ihm Bescheid sagen und zu dritt gehen (damit   im Notfall der eine beim Verletzten bleibt und der andere Hilfe holen kann). Im Wald gab es Wildschweine, Ziegen, Kaninchen und Meerschweine im Gehege und frei herumlaufende Rehe. Nach dem wilden Ausflug gab es um 19 Uhr Abendessen. Wir haben gegrillt.

Um 20 Uhr ging die erste Gruppe zur Nachtwanderung los – dabei war es noch taghell! Die zweite Gruppe zog eine Stunde später los – da war es aber immer noch hell …

Bei der Nachtwanderung gingen wir zuerst  in den Wald und spielten auf einem Spielplatz. Danach haben wir Uhus, andere Eulen, Bussarde und Fledermäuse gesehen. Der Förster war sehr nett und hat uns alles erklärt. Als die Führung vorbei war, da war es dann stockdunkel.

Nach der Wanderung um 21.30 Uhr (erste Gruppe) und 22.30 Uhr (zweite Gruppe) haben wir noch Lagerfeuer und Stockbrot gemacht. Leider mussten alle um Mitternacht ins Bett gehen. Aber manche schliefen sowieso schon seit Ende der Nachtwanderung.

Am nächsten Morgen standen die Ersten schon um 5 Uhr aus unseren Blockhütten und Zelten auf. Es war etwas kühl, aber dafür hell. Wir waren stolz, dass wir fast eine Stunde vor den Erziehern wach waren. Jens hat sogar bis acht durchgeschlafen. Um 8 Uhr haben wir Müsli und Brot mit Aufstrich gefrühstückt. Das hat lecker geschmeckt. Danach haben wir noch ein bisschen gespielt, bis um 10 Uhr alle zum GEO-Caching gerufen wurden. Ingo hat  uns die GPS-Geräte in die Hand gedrückt und hat uns an Beispielen gezeigt, wie man sie benutzt.

Im Wald haben wir dann ungefähr 18 Stationen gesucht – und gefunden!  Wir sind in kleinen Gruppen losgezogen. Nur bei einem besonderen Punkt, der für das Lösungswort wichtig war, wurden wir nicht fündig. Stattdessen suchten wir an einem anderen UFER! Doch trotzdem schafften wir es ins Ziel, wenn auch mit falschem Lösungswort.

Justus aus der 4a fand die Schatzkiste voller Süßigkeiten. Doch wir bekamen sie erst viel später! (Frechheit!!!)

Dann sind wir zur Herberge gegangen und bekamen endlich etwas zum Mittag: Nudeln! Na ja, im Wald gibt es halt nur Magerkost. Beim Abwasch waren immer auch Kinder dabei. Wir haben noch schnell ein Bild zum Abschluss gemacht, dann mussten wir auch schon los.  Als wir um 16 Uhr bei der Schule angekommen sind, haben wir noch die Süßigkeiten vom Schatz bekommen und sind nach Hause gegangen. Doch viele Kinder bekamen nicht ihren Anteil. Zwei Wochen später wurden sie aber reich beschenkt.

Ben und Linus aus der 4. Klasse

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