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Einweihung des Nawi-Raumes

Hurra, hurra – der Nawi-Raum ist da!

Dort wo im letzten Schuljahr noch mittags gegessen wurde, kann nun nach Herzenslust geforscht, entdeckt, ausprobiert und sogar gekocht und gebacken werden.

Der Neubau mit seiner „Alsterperle“, die uns sowohl Platz für Aufführungen, Schulfeste, Vorträge und die Streitschlichtung bietet, beherbergt seit dem neuen Schuljahr auch die Mensa.

Dadurch ist in der alten Mensa, der ursprünglichen Schulküche, ein Freiraum ent-standen, auf den sich insbesondere alle Sachunterrichtslehrerinnen schon sehr gefreut haben: Durch unsere Vierzügigkeit war es manchmal in der Vergangenheit etwas schwierig, materialaufwendigere Sachunterrichtsthemen wie z.B. „Magnetismus“ oder „Strom“ zeitgleich im Jahrgang zu unterrichten. Das Material ist zumeist nur im Klassen-satz vorhanden und musste, verbunden mit zahlreichen Absprachen, zwischen den Klassen ausgetauscht und von Klassenraum zu Klassenraum weitergegeben werden.

Mit dem neuen Raum entstand die Idee, hier durch die Einrichtung eines Nawi-Raumes Abhilfe zu schaffen.

Alle Sachunterrichtsthemen, die überwiegend durch Experimente erarbeitet werden (Schwimmen und Sinken, Luft, Feuer, Licht und Schatten, Strom, Magnetismus und Brücken bauen), können nun in unserem neuen Nawi-Raum zeitgleich von allen vier Klassen eines Jahrgangs bearbeitet werden. Die Materialien für die Schüler werden dafür vom Lehrerteam gemeinsam in nummerierte Boxen aufgeteilt, die sich jedes „Forscherteam“, bestehend aus vier Kindern, an seinen Tisch holt.

Über einen Belegungsplan ist sichergestellt, dass in einem festgelegten Zeitrahmen nur ein bestimmtes Thema im Nawi-Raum bearbeitet wird und die Klassen feste Forscher-zeiten dort haben.

Am 17. Und 18. November durften die Klassensprecher bzw. Botschafter der Klassen den neuen Fachraum einweihen. In altersgemischten Teams führten die Schüler spannende Experimente zu unseren Nawi-Themen durch und es war eine große Freude, ihnen beim Ausprobieren, Diskutieren, gegenseitigen Helfen, Staunen und Erklären zuzuschauen.

Viele weitere Klassen werden den „neuen“ Raum, der auch eine Kochzeile beherbergt, im November und Dezember im Rahmen des vorweihnachtlichen Plätzchenbackens nutzen, bevor es dann im Januar wieder vorwiegend um das Forschen und Experimentieren gehen wird.

Svenja Kahm

Ferien in der GBS

Während der Schulferien haben sich die Kinder intensiv mit den Elementen „Erde, Wasser und Luft“ beschäftigt. Im Schulgarten, im Wald und an der Alster wurde gewerkelt, geforscht, gebastelt und experimentiert. Dabei sind interessante Kunstwerke aus unterschiedlichsten Materialien entstanden.

Wetter.Wasser.Waterkant.2016

…so hieß das Thema der Bildungswoche, die vom 26. bis 30. 09.2016 für Hamburger Schüler stattfand.
Im Rahmen dieser Bildungswoche wurde ein vielfältiges, interaktives und kostenfreies Programm für Kinder zu den Themengebieten Wetter, Klima und Klimaveränderung angeboten. Überwiegend fanden die Veranstaltungen in der HafenCity Hamburg statt …

In unserem Fall hatten wir das große Glück, dass die gewünschten Referenten so flexibel waren, und unseren dritten Jahrgang mit immerhin knapp 100 Schülern bei uns in der Schule besuchten, um ihre Vorträge zu halten. Das ersparte uns eine lange Fahrzeit und natürlich auch die Fahrtkosten.

Aufmerksam und durch das aktuelle Sachunterrichtsthema „Wetter“ auf die Vorträge eingestimmt, folgten die DrittklässlerInnen zuerst den spannenden Berichten von Dr. Dirk Notz vom Max-Planck-Institut für Meteorologie. Er erzählte den Kindern anhand von sehr eindrucksvollen Bilden und Videosequenzen gut verständlich über seine Arbeit als Polarforscher, aufschlussreiche Funde im Eis und die Ausrüstung, die man bei der Arbeit am Nordpol benötigt. Mit einer Engelsgeduld wurden dabei alle Fragen der SchülerInnen ausführlich beantwortet.

Nachdem die Kinder sich in der Pause ausgetobt und gefrühstückt hatten, übernahm Frank Böttcher das Mikrophon im 2. Teil des Vormittags. Der Wettermoderator nahm die Kinder mit viel Enthusiasmus mit auf eine eindrucksvolle Reise um die Erde und ihre extremen Wettererscheinungen. Dabei lernten die Kinder die Spitzenreiter in puncto Kälte, Wärme, Trockenheit, Nässe und Wind kennen. Das größte Hagelkorn der Welt konnte bewundert werden und wir kamen dem Geheimnis des Wüstengeckos auf die Spur, der sich auf eine phantastische Art und Weise an seinen trockenen Lebensraum angepasst hat (können die Kinder Ihnen erklären ). Doch auch nachdenklich machende Aspekte des Klimawandels wurden angesprochen und anhand des Schicksals der Eisbären, deren Jagdgründe zunehmend dahinschmelzen, deutlich gemacht.

Beide Referenten sind mit deutlich erkennbarer Liebe und Begeisterung für ihren Beruf vor die SchülerInnen getreten und haben so spannend, authentisch und humorvoll berichtet, dass die 120 Minuten Vortragszeit im Fluge vergingen.

Svenja Kahm