Wetter.Wasser.Waterkant.2016

…so hieß das Thema der Bildungswoche, die vom 26. bis 30. 09.2016 für Hamburger Schüler stattfand.
Im Rahmen dieser Bildungswoche wurde ein vielfältiges, interaktives und kostenfreies Programm für Kinder zu den Themengebieten Wetter, Klima und Klimaveränderung angeboten. Überwiegend fanden die Veranstaltungen in der HafenCity Hamburg statt …

In unserem Fall hatten wir das große Glück, dass die gewünschten Referenten so flexibel waren, und unseren dritten Jahrgang mit immerhin knapp 100 Schülern bei uns in der Schule besuchten, um ihre Vorträge zu halten. Das ersparte uns eine lange Fahrzeit und natürlich auch die Fahrtkosten.

Aufmerksam und durch das aktuelle Sachunterrichtsthema „Wetter“ auf die Vorträge eingestimmt, folgten die DrittklässlerInnen zuerst den spannenden Berichten von Dr. Dirk Notz vom Max-Planck-Institut für Meteorologie. Er erzählte den Kindern anhand von sehr eindrucksvollen Bilden und Videosequenzen gut verständlich über seine Arbeit als Polarforscher, aufschlussreiche Funde im Eis und die Ausrüstung, die man bei der Arbeit am Nordpol benötigt. Mit einer Engelsgeduld wurden dabei alle Fragen der SchülerInnen ausführlich beantwortet.

Nachdem die Kinder sich in der Pause ausgetobt und gefrühstückt hatten, übernahm Frank Böttcher das Mikrophon im 2. Teil des Vormittags. Der Wettermoderator nahm die Kinder mit viel Enthusiasmus mit auf eine eindrucksvolle Reise um die Erde und ihre extremen Wettererscheinungen. Dabei lernten die Kinder die Spitzenreiter in puncto Kälte, Wärme, Trockenheit, Nässe und Wind kennen. Das größte Hagelkorn der Welt konnte bewundert werden und wir kamen dem Geheimnis des Wüstengeckos auf die Spur, der sich auf eine phantastische Art und Weise an seinen trockenen Lebensraum angepasst hat (können die Kinder Ihnen erklären ). Doch auch nachdenklich machende Aspekte des Klimawandels wurden angesprochen und anhand des Schicksals der Eisbären, deren Jagdgründe zunehmend dahinschmelzen, deutlich gemacht.

Beide Referenten sind mit deutlich erkennbarer Liebe und Begeisterung für ihren Beruf vor die SchülerInnen getreten und haben so spannend, authentisch und humorvoll berichtet, dass die 120 Minuten Vortragszeit im Fluge vergingen.

Svenja Kahm