KUR- Schule Alsterredder 2013

Von KUR-Konzerten in der Schule Alsterredder – Miteinander den eigenen Unterricht erforschen

Im Gespräch mit Birgit Korn und Eckhard Spethmann von der Agentur für Schulberatung im LI-Hamburg berichten die Schulleiterin Marion Henning und die Koordinatorin Mehrina Bohne über die erfolgreiche Arbeit mit Kollegialer Unterrichtsreflexion, dem KUR-Projekt.

Was war der Anlass Kollegiale Unterrichtsreflexion einzuführen?
MH: Entstanden ist die Idee aus der Leitbildentwicklung, bei der Anke Böttcher uns als externe Beraterin begleitete.
MB: Wir haben so viele Schätze in unserem Kollegium. KUR schien uns ein geeigneter Weg, um diese allen zugänglich zu machen. Gestartet sind wir mit einer Ganztagskonferenz. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon Feuer und Flamme für das Vorhaben und habe so begeistert dafür geworben, dass sofort 12 Kolleginnen, also die Hälfte des Kollegiums, damit beginnen wollten.

Was hat Sie an der KUR-Idee so begeistert?
MB: Mich hat die Idee fasziniert, dass wir uns gegenseitig im Unterricht unterstützen. Anders als ich es aus dem Referendariat kenne, wo es immer hieß: „Das war ja alles ganz gut, aber…“, und dann ging es um winzige Details, die alles noch ein bisschen besser machen könnten. Jetzt drehen wir das um und achten auf das, was schon gut läuft, was strahlt, wovon man noch mehr machen kann, damit es noch mehr strahlt.
Der zweite Aspekt, der mich so fasziniert, ist der Gedanke der Teamarbeit. Jetzt muss ich nicht immer alles allein neu erfinden, sondern kann von den Kolleginnen profitieren.

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