Der ganze Alsterredder reist nach Brasilien!

Am Freitag, 2.11. war es wieder so weit. Alle Kinder und Lehrer der Schule sind gemeinsam nach Brasilien gereist, um das Land unserer Partnereinrichtung besser kennenzulernen.

Alle Klassen kamen pünktlich zum Flugsteig vor der Alsterperle und kamen glücklicherweise mit den Flugtickets problemlos durch die Sicherheitskontrollen. An Bord begrüßte uns der Flugbegleiter Wöbeking sehr herzlich (und verwirrte mit seiner Ähnlichkeit zu einer gleichnamigen Kollegin einige kleine Mitreisende). Letztlich führte er uns geübt die Sicherheitsmaßnahmen vor (Anschnallen nicht vergessen, Schwimmweste unterm Sitz…) und nach einem Turboflug waren wir schon im Anflug auf Brasilien. Wir besuchten viele besondere Tiere und Pflanzen, die Iguazú-Wasserfälle, den Zuckerhut und sahen wie groß die brasilianischen Städte sind.

Extrem aufmerksam verfolgten die Kinder aller Klassenstufen dann wie Frau Wöbeking, die „zufälligerweise“ auch mit uns an Bord war, ihre lange Erfahrung vor Ort beschrieb: Ihre erste Reise nach Sao Paolo, die schlechten Lebensbedingungen vieler Menschen und vor allem die der Kinder. Fotos, auf denen Frau Wöbeking auch selber mitgebaut hat, halfen den Kindern zu sehen, wie über die vielen Jahre aus dem Nichts ein Kleinod gewachsen ist.
Für die Grundidee bedurfte es viel Idealismus, Kraft, Durchhaltevermögen, für die Nachhaltigkeit bedarf es jetzt auch großzügiger Spenden.

Inzwischen beherbergt  „O Semeador“ viel mehr als nur Kindergarten-Kinder, sondern ist auch Anlaufstelle für Schulkinder und ältere Menschen. Es arbeiten sogar einige der ersten Kinder der Einrichtung als Erwachsene selber dort! Unsere Alsterredder-Schüler hat vor allem beeindruckt, dass einige Kinder lieber dort, als bei sich selbst zuhause sind. Als sie aber die Häuser der Umgebung sahen, konnten sie verstehen, dass sich die Familien weniger gut kümmern können, als das was unsere Saseler Kinder kennen.

Mit neuem Verständnis freuen wir uns jedenfalls alle besonders auf die Projektwoche und das Lichterfest, denn alle wissen genau, wie wichtig unsere Einnahmen als Spenden für unseren „Sämann“ sind.

Wir sehen uns am Freitag!