Jekawa-Projektwoche 2026
„Und tief in ihrem Inneren konnten sie nun deutlich erkennen, dass niemand je alleine ist.“
aus: „Das unsichtbare Band“
Das war sie mal wieder – eine unserer Lieblingswochen. Jekawa mögen wir alle ganz besonders, weil Jekawa heißt „Jede/r kann was“ und nicht „Ich bin die/der Beste“. Jeder kann was, jede hat ein Talent, eine Begabung, eine besondere Fähigkeit, eine große Stärke, Wissen zu einem bestimmten Thema oder kann halt etwas besonders gut.
In der gerade vergangenen Projektwoche haben wir einen aufmerksamen Blick auf uns selbst und die anderen Menschen geworfen. Wir wollten „Verbindung“ erkennen. In der großen Welt ist immer was los und es passiert Vieles – in der großen und auch in unserer eigenen kleinen Welt. Es gibt mal Streit oder Krisen und es geschehen Dinge, mit denen es uns oder anderen Menschen nicht gut geht. Das Gegenteil von Streit, Trennung und Krise heißt „Verbindung“. Verbindung erleben wir mit unserer Familie, mit unseren Freunden, mit Klassenkameradinnen und Klassenkameraden. Wir verbinden uns durch Liebe, Freundschaft, gemeinsamen Erlebnisse und ähnliche Gefühle. Diese Verbindungen könnte man „unsichtbare Bänder“ nennen, die uns mit anderen Menschen verknüpfen und zusammenhalten. Je mehr Liebe und Freundschaft, desto mehr unsichtbare Bänder, die sich kreuzen und ein riesiges Netz knüpfen.
Ist das nicht eine wunderschöne Vorstellung?
Ein gigantisches, unsichtbares Netz aus einzelnen Verbindungen! Dieses Netz kann ein Nest bilden, welches uns alle hält.
Diese Woche hat die Kinder auch sichtbar verbunden. Jedes Kind bekam ein eigenes Armband geschenkt, das es mit anderen tauschen konnte, wenn es ein verbindendes Erlebnis bemerkt und gefühlt hat. Manchmal konnte man hören, dass dabei ganz liebevolle Wörter füreinander gefunden wurden. In der Vorschule und in den ersten und zweiten Klassen wurde aus vielerlei Perspektive auf das Thema „Verbindung“ geschaut. Die Kinder haben Geschichten gehört, sind selbst kreativ geworden, haben verbindende Spiele gespielt und mit Stoffen, Fäden und Bändern gearbeitet. Die Köpfe unserer Drittklässler*innen sind nun voll mit großen Fragen. Hoffentlich haben sie bemerkt, dass Denken, Philosophieren und Fragen stellen auch verbinden kann.
Unsere 4. Klässlerinnen und 4. Klässler haben sich mit unserer schönen Stadt Hamburg ein bisschen mehr verbunden und sind Experten und Expertinnen für eine Sehenswürdigkeit geworden. Besonders erwähnenswert ist noch eine Aktion, die unserer ganzen Schulgemeinschaft so gut getan hat. Die Kinder unserer Vorschulklassen haben uns allen ein echtes Lächeln geschenkt. Dankeschön!
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