Archiv der Kategorie: Neue Beiträge

Patenklassen – herzliches Treffen auf Abstand

Die frischen Drittklässler sind stolz jetzt selber sooo groß sein zu können, dass sie Paten für die neuen Vorschulkinder sein dürfen. Wie aber sollten sie sich begegnen, wenn sich die Kohorten doch nicht kreuzen sollen?

Zeit, das Bestmögliche aus Corona zu machen und kreativ zu werden: Die gelosten Paten konnten mit Abstand und gleichzeitig klarer Verbindung den Schulhof erkunden. Das hat sowohl den Großen als auch den Kleinen sehr gut gefallen. Daraus ist eine Brieffreundschaft zwischen den Klassen entstanden und die Lehrerinnen sind schon zu regelmäßigen Briefträgerinnen für Bilder und Gebasteltes geworden.

In beiden Klassen hängen die Werke der Paten und so sind wir uns im Herzen nah – trotz Abstand. Auf mehr!

Einschulung der neuen Vorschülerinnen und Vorschüler am 12.08.2020

Endlich war es soweit unsere Kleinsten kamen hatten ihre Einschulung. In diesem Jahr schulten wir jede Klasse einzeln ein.
Die Musiker bauten auf dem kleinen Platz die Instrumente auf und die Kinder und Lehrerinnen der Jahrgänge ¾ gestalteten den kleinen Schulhof liebevoll. Wie in jedem Jahr war die Aufregung groß.
Um 09.00 Uhr fand die erste Einschulung statt und um 12.00 Uhr die dritte.
Die Musiker begannen mit einem musikalischen Intro unsere Gäste zu begrüßen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Henning forderte Frau Schwarm die Kinder zum Mitmachen auf. Zu dem Lied „Seid willkommen“ gab es eine kleine Choreographie, die alle Kinder und Erwachsenen begeistert mitmachten. Danach gab es ein kleines Lied zu dem „Komischen Gefühl“. Dabei ging es um das Ankommen in einer fremden Umgebung. Die Kinder waren ganz konzentriert auf den Text und die  Mimik der Sängerinnen.
Zum Abschluss gab es zu dem Lied „Ich bin der König im Affenstaat“ eine Choreographie und den Text „Du gehörst zu uns“ was wieder alle mitmachen durften. Mit dem Lied „Aloa Oe“ verabschiedeten wir die Kinder in die Klassen.
Trotz des wundervollen Wetters gab es keine Cocktails und trotzdem waren wir uns alle einig, was für eine wundervolle Veranstaltung es war.
Vielen Dank an alle Beteiligten und noch einmal ein herzliches Willkommen an unsere neuen Schülerinnen und Schüler.

Einschulung der neuen Erstklässler am 11.08.2020

Endlich war es soweit unsere neuen Schülerinnen und Schüler hatten ihre Einschulung.
In diesem Jahr schulten wir jede Klasse einzeln ein.
Die Musiker bauten auf dem kleinen Platz die Instrumente auf und die Kinder und Lehrerinnen der  Jahrgänge ¾ gestalteten den kleinen Schulhof liebevoll. Wie in jedem Jahr war die Aufregung groß.
Um 08.30 Uhr fand die erste Einschulung statt und um 13.00 Uhr die vierte.
Die Musiker begannen mit einem musikalischen Intro unsere Gäste zu begrüßen. Nach einer kurzen  Begrüßung entweder durch Frau Henning oder durch Frau Kretschmer forderte Frau Schwarm die
Kinder zum Mitmachen auf. Zu dem Lied „Seid willkommen“ gab es eine kleine Choreographie, die alle Kinder und Erwachsenen begeistert mitmachten.
Für jede Klasse hatten die Musiker ein Lied gedichtet, in dem das Klassentier eine Rolle spielte. Im  nächsten Teil sangen die Klassenlehrerin und die Erzieherin zusammen mit den Musikern dieses Lied.
Zum Abschluss gab es zu dem Lied „Ich bin der König im Affenstaat“ eine Choreographie und den Text „Du gehörst zu uns“ was wieder alle mitmachen durften. Mit dem Lied „Aloa Oe“ verabschiedeten wir die Kinder in die Klassen.
Trotz des wundervollen Wetters gab es keine Cocktails und trotzdem waren wir uns alle einig, was für eine wundervolle Veranstaltung es war.
Vielen Dank an alle Beteiligten und noch einmal ein herzliches Willkommen an unsere neuen Schülerinnen und Schüler.

Projektwoche des Jahrgangs 2 zum Thema „Wunder“

In dieser sonderbaren Zeit, in der wir „unsere“ Schulkinder nur wenige Stunden in der
Woche sehen konnten und den Rest der „Unterrichtszeit“ über Padlet-Wochenpläne und
Zoom-Konferenzen bestritten, war es uns wichtig, trotz Corona einen schönen und besonderen Abschluss des Schuljahres zu gestalten. Wir wollten gemeinsam mit den Kindern unsere Gedanken im positiven Sinne schweifen lassen und unseren Blick öffnen für die vielen wundervollen Dinge, die uns auch in so einer Ausnahmesituation umgeben und uns staunen und hoffen lassen.
Den Start unserer Projektwoche hatten wir gemeinsam mit den Kindern in der Schule. Gemeinsam haben wir uns dem Begriff „Wunder“ genähert. Bei der Betrachtung zahlreicher Gegenstände aus einer Wundertüte wie z.B. Kristall, Versteinerung, Batterie, Handy, Streichholz und Klassenfoto haben wir überlegt, warum es sich dabei um Wunder handelt und warum Dinge wunderbar sind. Schnell wurde uns klar: Wunder erkennen ist eine sehr individuelle Sache; was der eine normal findet, kann ein anderer Mensch wundervoll finden. Zudem gehört eine Portion Zeit und Muße und genaues Betrachten bzw. Nachdenken über Dinge dazu, wenn man Wunder entdecken und bereit sein möchte, sich zu wundern oder etwas zu bewundern.
Zeit hatten wir nun eine Woche lang und so folgten wir dem Appell, den Alexa Feser in ihrem Lied „Wunderfinder“ äußert:

Bist du ein Wunderkind oder für Wunder blind?
Diese Welt wird für Wunder immer blinder.
Wenn du sie sehen kannst, bist du ein Wunderfinder!

Wir wollten zu Wunderfindern werden! Eine kleine Vorübung dazu war unser Bilderbuchkino „Das rote Ding“ (Ebi Neumann), bei dem die Kinder staunten, wie verschiedenartig das rote Ding auf dem Wasser von Menschen durch ihre unterschiedlichen Denkstrukturen wahrgenommen wurde: Einmal war das rote Ding die Flossenspitze eines Wals, ein anderes Mal der rote Helm eines Feuerwehrmannes.
Nach unserem vertrauten Jekawa-Leitgedanken „Es gibt keine falschen oder unpassenden Ideen und Lösungen – verschiedenartiges Denken ist erwünscht!“ entwarfen die Kinder voller Elan in ihren Jekawa-Heften Bilder und Texte über ein gelbes kleines Dreieck und das, was es sein könnte in Anlehnung an das betrachtete Buch.
Schon neigte sich der erste gemeinsame Projekttag dem Ende entgegen. Wir würden nun für einige Tage jeder für sich auf Wundersuche gehen müssen. Ein im Jahrgangsteam gemeinsam gestaltetes Padlet mit zahlreichen Ideen und Anregungen für Wunderfinder aus den Bereichen Natur, Technik, Geschichten, Musik, Tierwelt, Mathematik, Sprache und Religionen sollte den Kindern dabei eine Stütze sein.
Doch bevor wir auseinandergingen betrachteten wir noch gemeinsam das wundervolle Buch „Die Welt in der Wunderkammer“ (Alexandre Galand, Delphine Jacquot). Hier erhielten die Kinder Anregungen, wie sie ihre Entdeckungen während der Projektwoche in einer persönlichen Wunderkammer aufbewahren und den anderen Kindern am Ende der Projektwoche präsentieren können.
Zum Abschluss dieses Schultages schrieben die Kinder noch wundervolle Eigenschaften ihrer Mitschüler auf, die ihnen aufgefallen sind. Als wir uns am Ende der Projektwoche wieder in der Schule trafen, haben wir sehr über die vielfältig gestalteten und bestückten Wunderkammern der Kinder gestaunt. Sozusagen als kleinen Ferienabschiedsgruß gab es mit dem Zeugnis dann für jedes Kind noch die zusammengefasste Sammlung seiner wundervollen Eigenschaften, die Mitschüler entdeckt und aufgeschrieben haben.

Svenja Kahm (und das Jahrgangsteam des nun 3. Jahrgangs)